Rekordbesuch bei Behinderten-Autogrammstunde
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Das gehört zur speziellen Autogrammstunde für Menschen mit Behinderungen unbedingt dazu: Ein Gruppenfoto mit der Mannschaft (Bild: Bettina Huber).
Immer wenn’s in der großen Halle der Nordtribüne im „Fritz-Walter-Stadion“ vor Rollstühlen nur so wuselt, ist dies ein untrügliches Zeichen: Die jährliche Autogrammstunde speziell für Fußballfreunde mit gesundheitlichem Handicap ist wieder im Gange! Am 19. November 2011 führte der 1. FCK in enger Zusammenarbeit mit dem „1. FCK Fanclub Fairplay“ diese ganz besondere Veranstaltung bereits zum achten Male durch. Was im Jahr 1997 vom Fanclub Fairplay erstmals mit Otto Rehhagel und Wynton Rufer als Gästen ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile als fester Bestandteil im 1. FCK-Jahres-Kalender etabliert.
So nutzten mehr als 250 Rollifans und gehandicapte Anhänger der Roten Teufel mit ihren Betreuern erneut die Gunst der Stunde, um sich mit Autogrammen von nahezu dem gesamten Kader und dem Trainerstab zu versorgen. Natürlich wurden auch unzählige Erinnerungsfotos mit den Lieblingsspielern geschossen. Dazu ließen es sich viele nicht nehmen, endlich die eine oder andere Frage los zu werden, die man den Profis schon immer mal stellen wollte.
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Unermüdlich im Einsatz: Fitnesstrainer Oliver Schäfer.
„Für uns sind solche Veranstaltungen eine gute Gelegenheit, den Fans etwas zurück zu geben und uns für die tolle Unterstützung zu bedanken. Gerade die Rollifans gehören ja zu den treuesten Anhängern. Auch heute war es wieder schön zu sehen, wie viele den Weg auf den Betzenberg gefunden haben“, kann man oft gehörte Stellungnahmen aus Spieler- und Trainerkreisen rund um diese spezielle Begegnungen zusammenfassen. Aber auch die Fanclub-Vorsitzende strahlte Zufriedenheit aus: „Es macht mich froh zu beobachten, mit welchem Engagement und mit welcher Herzlichkeit die Fußballer auf ihre gehandicapten Fans zugehen! Daran hat sich in all den Jahren nichts geändert! Und wir sind heute noch Otto Rehhagel dankbar, der nach dem ersten „Rollstuhlfahrer-Meeting“ dafür gesorgt hat, dass bei den folgenden jeweils auch die gesamte Mannschaft mit von der Partie war!“
Und das Prozedere ist in all den Jahren gleich geblieben: Keine Tische, keine Bänke, keine Barrieren – das gewollte „wunderbare Chaos“ (O-Ton eines Fanclub-Mitglieds) aus Profis und Fans macht seit jeher den besonderen Reiz der in dieser Form einmaligen Zusammenkunft aus. Spieler steigen über Rollstühle, knien vor ihren Anhängern und signieren alles, was ihnen untergehalten wird. Sympathisch, erfrischend, hilfsbereit.
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Das Team „dahinter“ - “Fairplay“ dankt allen Helfern (auf dem Foto fehlt Rolf Conrad).
Unverzichtbar natürlich das gemeinsame Gruppenfoto mit der Mannschaft zum Abschluss. Die Organisatoren konnten danach in viele zufriedene und glückliche Gesichter blicken, als sich die treuen FCK-Anhänger auf die Heimreise begaben. „Das war eine sehr gelungene Veranstaltung“, zeigte sich Carsten Ratka, Vorsitzender der Handicap-Devils, voll des Lobes. Und als alle – Teilnehmer wie Mannschaft – bereits die Halle verlassen hatten, weilte Abwehrass Rodnei immer noch bei den Organisatoren und schrieb für das Wohnheim St. Martin in Landstuhl eifrig Autogramme.
Der „1. FCK-Fanclub Fairplay“ möchte sich ganz besonders beim Behinderten-Beauftragten des 1. FCK, Nino Gagliano, sowie dem Fanbeauftragten, Christoph Schneller, für die jahrelange gute Zusammenarbeit bei der Organisation bedanken.
Nachfolgend eine kleine Fotoauswahl rund um die "8. spezielle Autogrammstunde für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen", die der 1. FCK in enger Zusammenarbeit mit dem "1. FCK Fanclub Fairplay" durchführte:
