Archiv - Mai 2010

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Mai 16th

Fairplay auf Abwegen: Eishockey-WM als Entspannungs-Therapie

Sportlich fair und fröhlich vereint: Die Fans aus Tschechien und der Schweiz.
Sportlich fair und fröhlich vereint: Die Fans aus Tschechien und der Schweiz.

Fremdgehen? Warum nicht!! Erst Recht nach dem geschafften Aufstieg und dem Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft unseres 1. FCK! Da kam die Eishockey-Weltmeisterschaft gerade Recht! Einmal völlig entspannt ein sportliches Großereignis genießen, eine phantastische Atmosphäre schnuppern und unbelastet einen großartigen Wettkampf auf allerhöchstem Niveau anschauen. So zogen also vier Fairplay-Mitglieder los, und besuchten in der SAP-Arena das Zwischenrundenspiel zwischen Eishockey-Großmacht Tschechien und dem bislang noch ungeschlagenen Underdog Schweiz. Sollte an Stelle der Eidgenossen eigentlich auch Olympiasieger Kanada spielen, so bewiesen unsere Nachbarn aus dem Alpenland, dass ihr überraschender Gruppensieg kein Zufall war (u.a. 4:1 Sieg über Kanada). Und dies mussten dann auch die Tschechen spüren, nach der Schlusssirene neidlos anerkennen: Die Schweizer besiegten den Giganten auf Kufen völlig verdient mit 3:2! Die vier Fairplay-Mitglieder unter den nur 7.206 Zuschauern sahen ein flottes, sehr ordentliches Kampfspiel bei enormem Tempo auf allerhöchstem Niveau. Für Eishockey-Verhältnisse ungewöhnlicher Spielfluss mit nur 4 Strafzeiten (1x Schweiz, 3x Tschechien) prägte die unterhaltsame Partie.

«Was die Schweizer bringen, ist sensationell. Die haben eine echte Chance aufs Halbfinale», lobte der Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), Franz Reindl, die Schweiz nach ihrem neuen 3:2-Coup gegen die als Favoriten gestarteten Tschechen um Superstar Jaromir Jagr. Zuletzt hatte es bei einer WM für die Schweiz 1991 einen Sieg gegen Tschechien gegeben, wie die Presseagentur dpa zu berichten wusste.

Und auch der äußere Rahmen imponierte – trotz der an sich etwas enttäuschenden Zuschauerzahl. Dennoch ließ die Stimmung nicht zu wünschen übrig, wurde einer Weltmeisterschaft vollkommen gerecht. Herauszuheben hierbei das vorbildliche Miteinander beider Fanlager: Davon können sich gewisse, von den Medien oft fälschlicherweise als „Fußballfans“ bezeichnete Leute, gerne einmal eine mächtige Scheibe abschneiden!

Mai 8th

Aufstieg: Wochenblatt-Sonderbeilage "Teufelswerk" berichtete über "1. FCK Fanclub Fairplay"

Der Funke sprang gleich über: Redakteur Andreas Erb (links) schloss sofort Freundschaft mit dem „Betze-Teufel“.
Der Funke sprang gleich über: Redakteur Andreas Erb (links) schloss sofort Freundschaft mit dem „Betze-Teufel“.

Redakteur Andreas Erb vom Wochenblatt Kaiserslautern kam am 5. Mai 2010 zu einer Visite in die Fanclub-Zentrale nach Landstuhl. Seine Recherchen dienten einer Reportage, die am 12. Mai 2010 in der Sonderbeilage „Teufelswerk“ der Wochenblätter Landstuhl und Kaiserslautern anlässlich des Aufstiegs der "Roten Teufel" veröffentlicht wurde. Also mehr als 105.000 Haushalte in der Westpfalz erreichten.

Erstaunlich, für was alles sich der Zeitungsmensch in „Hubers Betze-Stubb“ interessierte: Er bestaunte zahllose Bilder. Original Fußballschuhe von Olaf Marschall, seltene Trikots, viele Autogrammbälle, bunte Wimpel, etliche Schals und einmalige Plakate. Aber auch die Auszeichnung „Menschen mit Herzblut“, den Gastgebern von Fairplay-Mitglied Gabi Ochotta verliehen, fand seine erstaunte Aufmerksamkeit. Natürlich wollte der Reporter auch viel wissen: Über den „1. FCK Fanclub Fairplay“ und seine Mitglieder. Deren Ziele, Ideologien und Wirken. Aber auch die Hausherren standen im Focus der Fragen: Warum Fan? Wie lange schon? Höhepunkte? Motivation?

Nach dem obligatorischen Gästebucheintrag verließ Andreas Erb Landstuhl. Voll gepackt mit Informationen, Eindrücken und einigen Bildern. Das gesammelte Material fasste er dann in einer spannenden Reportage zusammen. Auf zwei Seiten, ergänzt durch 5 Farbfotos. Nachzulesen in besagter Sonderveröffentlichung der Wochenblätter Landstuhl und Kaiserslautern.

Mai 4th

Gesundheitlich beeinträchtigte Fans als Fairplay-Gäste in Koblenz

Frohgemut ziehen die Fairplay-Mitglieder zum Stadion „Oberwerth“.
Frohgemut ziehen die Fairplay-Mitglieder zum Stadion „Oberwerth“.

Die jährliche Fanclubfahrt führte den „1. FCK Fanclub Fairplay“ zum letzten Auswärtsspiel der „Roten Teufel“ in der Saison 2009/10 nach Koblenz. Mit an Bord des Imfeld-Reisebusses wieder eine Gruppe aus dem Wohnheim „St. Martin“ in Landstuhl sowie 6 weitere Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. All deren Fahrtkosten übernahm das „Rollstuhl-Sonderkonto“ der Fußballfreunde. Bedingt durch die extrem hohe Nachfrage – gut 8.000 der insgesamt 15.000 Zuschauer gehörten im Stadion „Oberwerth“ dem Lauterer Lager an – musste der 1. FCK die Ticket Zuteilung stark begrenzen. Dankenswerter Weise sprang „Lotto Rheinland-Pfalz“ ein. Sie stellten großzügigerweise ein ausreichendes Kartenkontingent auf der „Lotto-Tribüne“ zur Verfügung. Und ermöglichten so den gehandicapten Fußballanhängern aus der Sickingenstadt die Teilnahme an diesem legendären Spiel. Durch einen 2:2 Sieg verpassten die bereits als Aufsteiger in die erste Fußball-Bundesliga fest stehenden Männer vom Betzenberg zwar die Meisterschaft in der zweiten Liga, was die Feierlaune des mitgereisten Anhangs jedoch nicht bremsen konnte!

Mai 3rd

Wer war für dich der beste FCK Spieler der Saison 2009/2010?

1 - Tobias Sippel
22% (15 votes)
2 - Moussa Ouattara
0% (0 votes)
3 - Dario Damjanovic
0% (0 votes)
4 - Bastian Schulz
1% (Stimme)
5 - Martin Amedick
32% (22 votes)
6 - Matthias Abel
0% (0 votes)
7 - Dragan Paljic
1% (Stimme)
8 - Sidney Sam
18% (12 votes)
9 - Srdjan Lakic
4% (3 votes)
11 - Danny Fuchs
0% (0 votes)
13 - Mario Klinger
0% (0 votes)
14 - Manuel Hornig
0% (0 votes)
15 - Georges Mandjeck
0% (0 votes)
17 - Alexander Bugera
1% (Stimme)
18 - Christoph Buchner
1% (Stimme)
19 - Jiri Bílek
9% (6 votes)
20 - Rodnei
1% (Stimme)
21 - Pierre de Wit
1% (Stimme)
22 - Ivo Ilicevic
1% (Stimme)
23 - Florian Dick
0% (0 votes)
25 - Daniel Pavlovic
0% (0 votes)
26 - Erik Jendrisek
4% (3 votes)
27 - Marco Knaller
0% (0 votes)
28 - Marcel Correia
0% (0 votes)
29 - Kevin Trapp
0% (0 votes)
30 - Fabian Müller
0% (0 votes)
31 - Alper Akcam
0% (0 votes)
32 - Adam Nemec
0% (0 votes)
33 - Markus Steinhöfer
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35 - Luis Robles
0% (0 votes)
38 - Sascha Kotysch
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Gesamtstimmenzahl: 68

Mai 1st

Sofa-Aufstieg: Jaaaa! Endlich!

Spontaner Jubel auf dem Lauterer Rathaus-Balkon: Die Aufstiegshelden des 1. FCK.
Spontaner Jubel auf dem Lauterer Rathaus-Balkon: Die Aufstiegshelden des 1. FCK.

Aber das war schon eine ganz besondere Begegnung! Am 25. April 2010 im Frankfurter „Volksbank-Stadion“! Dort agierten gleich vier (!) Mannschaften! Der FSV Frankfurt, der FC Augsburg, der FC St. Pauli und der 1. FC Kaiserslautern! Die zwei erstgenannten auf dem Rasen – die beiden anderen als direkt Betroffene zu Hause auf dem Sofa!

Und als dann der eingewechselte Cidimar (55. Minute) in der 70. Minute mit einem sensationellen Fallrückzieher den 1:1 Ausgleich für den FSV Frankfurt und somit die Lauterer in die erste Liga schoss, kannte der Jubel im Pfälzer Lager keine Grenzen. Alle Dämme brachen dann mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin). Bei den rund 500 im Stadion am Bornheimer Hang unter den 6.382 Zuschauern, in Kaiserslautern – ja in der gesamten Pfalz! Durch den Punktverlust der Augsburger stand unwiderruflich fest: Das Team von Trainer Luhukai konnte die „Roten Teufel“ nicht mehr übertreffen, der 1. FCK kehrte nach 1.441 Tagen Tristesse zweite Liga definitiv ins Oberhaus des deutschen Fußballs zurück! Dorthin, wo sie hingehören!

Ausgelassen danach die spontane Aufstiegsfeier mit der Mannschaft auf dem Rathausplatz in Kaiserslautern, an der 5 Mitglieder unter den gut 4.000 Fans teilnahmen. Und montags abends ging die Sause weiter: Rund 7.000 Anhänger feierten das erfolgreiche Team auf dem Parkplatz vor der Westtribüne euphorisch. Aufstiegs-T-Shirts gingen weg wie warme Semmel, jeder Spieler wurde einzeln auf die Bühne gerufen, das „Südwest-Fernesehen“ übertrug live. Und danach begrüßte die Mannschaft viele der Fans durch Abklatschen. Auch unsere Mitglieder mit dem einen oder anderen persönlichen Wort oder einem herzlichen „an die Brust drücken“!

„Sofa-Aufstieg“: Jaaaa! Endlich!

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