Archiv - 2012

Datum

Mai 5th

20 Jahre Fairplay: Der Festakt

Die beiden Fairplay Vorstandsmitglieder Helga und Erich Huber beglückwünschten Ministerpräsident Kurt Beck zur Ehrenmitgliedschaft im Fanclub (Foto: Bettina Huber).
Die beiden Fairplay Vorstandsmitglieder Helga und Erich Huber beglückwünschten Ministerpräsident Kurt Beck zur Ehrenmitgliedschaft im Fanclub (Foto: Bettina Huber).

Das war ein großer Tag für den „1. FCK Fanclub Fairplay“! Der Tag, an dem die Mitglieder ihren zwanzigsten Geburtstag ihres Vereins feierten. Exakt am Gründungstag, dem 30. April. Mit einem unvergesslichen Festakt im Landstuhler „Schloss-Hotel“. Und fast alle Vereinsangehörigen kamen. Und sie wurden dann auch von der Vorsitzenden Helga Huber als erste begrüßt: „Ich nenne euch absichtlich vor allen anderen – denn ohne euch würde die heutige Veranstaltung nicht stattfinden“, begann die Fanclub-Chefin ihre Begrüßungsrede.

Aber auch eine ganze Reihe von Ehrengästen folgte der Einladung von Fairplay. In vorderster Linie ist dabei „der“ Überraschungsgast des Abends zu nennen. Denn mit ihm rechnete im voll besetzten Saal wohl niemand: Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck schaute bei seinen FCK-Freunde für eine dreiviertel Stunde vorbei! Große Augen, der eine oder andere offene Mund – und dann lang anhaltender Beifall – so wurde der Landesvater von den Fußballfreunden empfangen. Beim „…etwas anderen Fanclub!“.

20 Jahre Fairplay: Bildergalerie zum Festakt

Eine BILDER-GALERIE zum Festakt „20 Jahre Fairplay“

 Das „Schloss-Hotel“ in Landstuhl – Veranstaltungsort des Festaktes „20 Jahre Fairplay.
Das „Schloss-Hotel“ in Landstuhl – Veranstaltungsort des Festaktes „20 Jahre Fairplay.
 Blick in den schön geschmückten Veranstaltungssaal.
Blick in den schön geschmückten Veranstaltungssaal.

20 Jahre Fairplay: Grußworte der Ehrengäste

Der frühere Aufsichtratvorsitzende des 1. FCK, Dieter Buchholz am Fairplay-Rednerpult (Foto: Bettina Huber).
Der frühere Aufsichtratvorsitzende des 1. FCK, Dieter Buchholz am Fairplay-Rednerpult (Foto: Bettina Huber).

Fast alle Ehrengäste traten ans Rednerpult und richteten ein paar Worte an die Teilnehmer des Festaktes „20 Jahre Fairplay“. Nachfolgend Auszüge aus den ihren Grußworten
(in der Reihenfolge ihres Auftretens):

Der frühere Aufsichtsratvorsitzender des 1. FCK, Dieter Buchholz:
„Nachdem die Helga und der Erich nun alle Ehrengäste begrüßt haben, denke ich, der nächste Applaus ist für den Erich und seine Frau, die den Klub ganz toll führen und sicher durch alle Riffe gebracht haben.
Herzlichen Dank.
Die Veranstaltung hatte Stil, und das ist die einhellige Meinung aller prominenten Ehrengäste“.

(Ein relativ kurzes Grußwort, dafür lag Dieter Buchholz mit seiner finanziellen Zuwendung für den Fanclub ganz oben an der Spitze! Auch an dieser Stelle vielen herzlichen DANK dafür, Amn. des Fanclub-Vorstands).

April 26th

Jubiläum: 20 Jahre "1. FCK Fanclub Fairplay"

Das Wappen des „1. FCK Fanclubs Fairplay“.
Das Wappen des „1. FCK Fanclubs Fairplay”.

Der „1. FCK Fanclub Fairplay“ feiert sein 20-jähriges Bestehen. Er wurde am 30. April 1992 in Wittlich gegründet. Dem damaligen Vorsitzenden Michael Klag folgte Harald Heidermann als Clubchef. Seit 1996 steht Helga Huber an der Spitze der Gemeinschaft. Der Vorstand wird ergänzt durch Geschäftsführer Michael Allspach (seit 2006) sowie Erich Huber als Schriftführer und Medienbeauftragtem (seit 1995). Kontinuität in der Führungsriege ist seit jeher für das erfolgreiche Wirken der FCK-Freunde verantwortlich.

Die 58 Mitglieder stammen aus der Pfalz, dem Saarland, der Eifel, dem Hunsrück, aus Mainz sowie dem Raum München. Als Ehrenmitglieder gehören Fairplay-Gründungs-Mitglied und 1. FCK-Meisterpräsident Norbert Thines (seit 1992), Fanbeirat Otto Roth (seit 1995) und 1. FCK-Meistertorwart Andreas Reinke (seit 1999) dem Fanclub an.

Der Schwerpunkt der intensiven Fanclubarbeit liegt im unentwegten Streben eines sozial ausgerichteten Handelns. Vor allem für Benachteiligte der Gesellschaft. Weiter steht die Unterstützung des 1. FC Kaiserslautern in allen Bereichen im Vordergrund sowie das Bemühen, Sportlichkeit und Fairness im Fußballsport zu fördern. Um so dem widersinnigen Handeln einiger unbelehrbarer Randalierer in den Stadien entgegen zu wirken, die eine absolute Minderheit darstellen. Denn laut Jahresbericht der zentralen Informationsstelle für Sporteinsätze der Bereitschaftspolizeien werden pro Spieljahr im Schnitt WENIGER als 0,05 Prozent ALLER Stadionbesucher der 1. und 2. Liga einer Straftat verdächtigt (Quelle: “Die Rheinpfalz am Sonntag“, 26. Februar 2012)! Bei den Chaoten handelt es sich um eine an Fußballspielen wenig interessierte Randgruppe, die durch überdimensionierte Medienaufmerksamkeit das Ansehen der Fußball-Anhänger in der Öffentlichkeit im Negativen verallgemeinert. Und somit die absolute Mehrheit begeisterter Anhänger ungerechtfertigt brandmarkt.

März 25th

Fanclubfahrt nach Freiburg mit gesundheitlich beeinträchtigten Gästen

Die Gäste aus dem Wohnheim St. Martin zusammen mit Fanbeirat Otto Roth, der Fanclub Vorsitzenden Helga Huber und Fairplay-Betreuer Uli Katzenberger.
Die Gäste aus dem Wohnheim St. Martin zusammen mit Fanbeirat Otto Roth, der Fanclub Vorsitzenden Helga Huber und Fairplay-Betreuer Uli Katzenberger.

Wenn dem Verein das Wasser bis zum Halse steht, es der Mannschaft so richtig dreckig geht, das Abstiegsgespenst die „Roten Teufeln“ fest umklammert – dann chartert der „1. FCK Fanclub Fairplay“ einen Bus, lädt 15 Fußballanhänger mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus dem Wohnheim St. Martin ein (finanziert durch das Fanclub eigene "Rollstuhl-Sonderkonto") und fährt mit ihnen zusammen nach Freiburg. Zum ungemein wichtigen Abstiegsgipfel der Fußball-Bundesliga beim SC. Die Fanclubfahrt am 24. März 2012 führte also in den Breisgau.

Bereits in der Höhe von Achern wartete die erste angenehme Überraschung auf die illustre Reisegruppe: Von Sponsoren des 1. FCK bereitgestellt (Barbarossa-Bäckerei, Schröder Fleischwaren, Karlsberg und Allgäuer Latschenkiefer) durften sich alle am Verpflegungsstand nach Herzenslust bedienen. Eine tolle Geste des Lauterer Traditionsvereins für seine leidgeprüften Fans, welche ihren Klub auch in schwersten Zeiten nicht im Stich lassen.

März 23rd

Fairplay wünscht Krassimir Balakov viel Erfolg!

Erstmals auf dem Weg zum Trainingsplatz auf dem Betzenberg: Der neue Trainer Krassimir Balakov (mitte) mit Assistenztrainer Ilia Gruev (links) und Torwarttrainer Gerry Ehrmann (rechts).
Erstmals auf dem Weg zum Trainingsplatz auf dem Betzenberg: Der neue Trainer Krassimir Balakov (mitte) mit Assistenztrainer Ilia Gruev (links) und Torwarttrainer Gerry Ehrmann (rechts).

Am 22. März 2012, nur zwei Tage nach der Entlassung von Trainer Marco Kurz, wurde auf dem Betzenberg der neue Mann in der sportlichen Verantwortung vorgestellt: Der 92-fach bulgarische Ex-Nationalspieler Krassimir Balakov (45). Nach einer ausführlichen Pressekonferenz vor über 100 Journalisten, Kameraleuten und Fotografen begann für den neuen Trainer dann sogleich der Ernst des Lebens: Die erste Trainingseinheit auf Platz 4 stand an. Durch einen riesigen Pulk interessierter Fußballfreunde schritt der „Neue“ zum Trainingsgelände und schaute gemeinsam mit Torwarttrainer Gerry Ehrmann erst einmal aus dem Mittelkreis heraus seiner neuen Mannschaft zu, die sich unter Fitnesstrainer Oliver Schäfer aufwärmt, dann unter der Leitung des neuen Co-Trainers Ilia Gruev bei diversen Handball- und Fußballspielchen bewegte. Später griff Balakov öfter ins Geschehen ein, korrigiert, gab Anweisungen, lobte. Nach rund eineinhalb Stunden hieß es „Feierabend“ für die Kicker, und der neue Hoffnungsträger bei den „Roten Teufeln“ durfte sich erst nach dem Erfüllen vieler Autogramm- und Fotowünschen auf den Weg zurück in die Katakomben des „Fritz-Walter-Stadions“ machen. Unter anderem mit den besten Wünschen für die erfolgreiche Bewältigung der Mission „Klassenerhalt“ versehen durch die zwei Fairplay-Vertreter vor Ort.

Der 1. FCK Fanclub Fairplay möchte es aber an dieser Stelle nicht unterlassen, Aufstiegstrainer Marco Kurz ganz herzlich für seine geleistete Arbeit auf dem Betzenberg zu danken. Vor allen die hervorragende Kooperation zwischen dem scheidenden Coach und unserem Fanclub ist herauszuheben und wird nicht vergessen!

Februar 26th

Nach dem Mainz-Desaster: Ein verzweifelter Versuch passende Worte zu finden!

Blick in die neue „Coface-Arena“ in Mainz.
Blick in die neue „Coface-Arena“ in Mainz.

Obwohl’s einem manchmal die Sprache verschlägt, ist man dennoch in der Lage, ein paar Sätze zu schreiben. Nachfolgend also einige Gedanken zum Südwest-Derby FSV Mainz 05 gegen den 1. FC Kaiserslautern (4:0), in denen der Begriff „Rote Teufel“ mit voller Absicht keine Erwähnung findet:

Ein wunderschöner Sonnenuntergang über Rheinhessen begleitete die Rückfahrt entlang der A63 aus Mainz heimwärts in die Pfalz. Apropos Untergang: Zuvor in der neuen Mainzer „Coface-Arena“ wurden mehr als 4.500 Anhänger des pfälzischen (Noch-) Bundesligisten Zeuge eines solchen. Nur die Älteren können sich wohl noch an eine ähnliche Demontage am 24.Februar 1990 beim SV Waldhof Mannheim (ebenfalls 0:4) im Stadion „Am Alsenweg“ erinnern (also fast auf den Tag genau vor 22 Jahren).

Februar 17th

Fotoshooting mit Rodnei und Fairplay-Protagonisten

So sieht eines der Meisterwerke aus, welche nun zu einer Anzeigenkampagne genutzt werden. (Bild: ProFoto).
So sieht eines der Meisterwerke aus, welche nun zu einer Anzeigenkampagne genutzt werden. (Bild: ProFoto).

Zwei Vorstandsmitglieder des „1. FCK Fanclubs Fairplay“ beteiligten sich zusammen mit dem brasilianischen Abwehr-Ass des 1. FC Kaiserslautern, Rodnei, und zwei Polizisten an einem Fotoshooting von Fotograf Steffen Jänicke aus Berlin in der großen Halle (Nord) des „Fritz-Walter-Stadions“. Als Teil des sogenannten „Zehn-Punkte-Plans für mehr Sicherheit im Fußball“ wurde die Maßnahme einer Kampagne unter dem Motto „Für Fußball. Gegen Gewalt“ beschlossen. Denn das Thema Gewalt rund um den Fußball stand im letzten Jahr im Fokus der Medien und wird die Liga wohl auch dieses Jahr beschäftigen. Bis zum Februar 2012 wurde bereits bei 24 Clubs der ersten bzw. zweiten Fußball-Bundesliga das Shooting durchgeführt.

Von Seiten des 1. FC Kaiserslautern wurden für die Realisierung des Projekts am 15. Februar 2012 folgende Leistungen beigesteuert:
- 1 Spieler (als repräsentativer Vertreter des Clubs) in Trikot-Ausstattung (Trikot, Hose, Stutzen, Fußballschuhe)
- 2 Polizisten in Abstimmung mit den regionalen Behörden in „Alltagsuniform“.
- 2 authentische Fans (in Fan-Bekleidung).

Die Bilder werden dann für eine bundesweite Anzeigenkampagne der DFL verwendet. Auf Grund der guten Vorbereitung aller Beteiligter dauerte das Shooting gerade mal 60 Minuten. Und der Dank - verbunden mit einem großen Lob - des Fotografen sprach eindeutig für die professionelle Arbeitsweise aller Protagonisten.

Januar 29th

Ein 2:2 im Kellerduell in Augsburg sorgte für reichlich Diskussionsstoff

Die mit der Bahn angereisten Fairplay-Mitglieder auf dem Weg von der Straßenbahn-Endhaltestelle zur „SGL-Arena“ (Bild: Passant).
Die mit der Bahn angereisten Fairplay-Mitglieder auf dem Weg von der Straßenbahn-Endhaltestelle zur „SGL-Arena“ (Bild: Passant).

Am letzten Januarwochenende (28. Januar 2012) reisten die „Roten Teufel“ nach Augsburg in die „SGL-Arena“ zum Kellerduell mit Neuling FC Augsburg. Eine der ältesten Städte Deutschlands (mehr als 2.000 Jahre) begrüßte die Fairplay-Abordnung bemerkenswert: Nachdem damals in Ahlen zwei Musikkapellen die deutsche Nationalhymne zum Besten gaben, erschallte hier in der Fußgängerzone plötzlich das „Betze-Lied“! Gespielt von einem einsamen Trompeter: „Ole, Ola – der FCK ist wieder da!“ Na, das fängt ja gut an, dachten alle und begaben sich umgehend ins historische Wirtshaus „Der König von Flandern“. Diese Gaststätte ist dank ihrem wunderschönen Ambiente ein beliebtes Ziel für Augsburg-Besucher. Vor allem Liebhaber eines frisch gezapften – und eigens gebrauten – Bieres fühlen sich in dem urigen, stilvollen Kellergewölbe wohl. Aber auch das umfangreiche Speiseangebot der ersten Augsburger Gasthaus-Brauerei im Herzen der Stadt erfüllt höchste kulinarische Ansprüche. Wobei vor allem die regionalen Spezialitäten zu empfehlen sind.