
Blick in das „Play-Mobil-Stadion“ in Fürth!
Das war wohl nicht „unser“ Tag: Fast 18 Prozent aller Fairplay-Mitglieder hatten Bedarf nach Zweitliga-Alltag pur. Und das „Play-Mobil-Stadion“ in Fürth ist ja aller bestens geeignet, diese Begierde zu erfüllen! Also fuhren die Unermüdlichen ins Frankenland. Als stolzer Tabellenführer, mit reichlich Lust auf guten Fußball des souveränen Spitzenreiters der 2. Fußball-Bundesliga. Sie reisten im Zug, mit dem Bus und im Auto an. Aus der Pfalz, aber auch die „Münchner Delegation“ nutzte das für sie nahe Auswärtsspiel bei der SpVgg. Greuther Fürth, um ihren Klub bei der Mission „Aufstieg“ im ersten Rückrundenspiel zu helfen.
Aber wie so oft: Die, die am nächsten haben, kamen als Letzte. In einen proppenvollen Gästeblock. Rund 2.500 der 7.350 Zuschauer sympathisierten mit den „Roten Teufeln“ und sorgten so für Betzenberg-Atmosphäre im Frankenland! Was natürlich dazu führte, dass die „Zu-spät-Kommer“ getrennt von ihren Fanclubfreunden stehen mußten. Aber soweit war das noch nicht alles, was an diesem Januartag schief lief: Denn der Fotoaparat fristete zusammen mit dem anderen, fürs Stadion überflüssigen Gepäck, ein dunkles, untätiges Dasein im Schließfach des Bahnhofs! Und Handyfotos sind für einen ambitionierten Fotografen nun mal kein Ersatz. Die Folge: Ein untätiger „Knipser“. Dem Verhalten schloss sich dann die Mannschaft großteils an: Denn auch sie lieferte nicht die Spielfreude, den Einsatzwillen und die Laufbereitschaft wie in der Vorrunde vorbildlich praktiziert ab. Woraus eine unnötige, allerdings irgendwie auch verdiente 0:3 Schlappe resultierte.