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Großes Fest zum 70. Geburtstag von Ehrenmitglied Norbert Thines
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Fairplay-Ehrenmitglied Norbert Thines feierte seinen 70. Geburtstag
Am 19. August 2010 feierte das Ehrenmitglied des „1. FCK Fanclubs Fairplay“, Norbert Thines, seinen 70. Geburtstag. Dazu fand auf dem Gelände der „Hobby-Singers“ in der Fuchsdelle (Lampertmühle) ein großes Sommerfest statt. “Ein außergewöhnliches Fest für einen außergewöhnlichen Menschen” kündigte die Einladungskarte an. Und diese Vorhersage sollte sich bewahrheiten – mehrere hundert geladene Gäste aus Sport, Kommunalpolitik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft fanden sich zu einer rundherum gelungenen Feier ein. Lauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel verlieh dem Jubilar nach einer beeindruckenden Laudatio den Ehrenring der Stadt, die höchste städtische Auszeichnung für kommunales, soziales und ehrenamtliches Engagement. Danach trug sich Norbert Thines in das goldene Buch Kaiserslauterns ein.
Eine lange Rednerliste würdigte das umfangreiche Wirken des Jubilars in den vergangenen Jahrzehnten: Hans-Joachim Redzimski (Leiter der Rheinpfalz-Lokalredaktion Kaiserslautern), Hans-Georg Mader (Kolping), Richard Weber (Karlsberg-Direktor) und Edmund Janson (Pfarrer der Pfarrei St. Maria), um nur einige zu nennen, erinnerten an die großartigen Leistungen des Geburtstagskindes im sozialen und menschlichen Bereich. 1. FCK-Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz und Teammanager Marco Haber überreichten ein Präsent, Aufsichtsrat Ottmar Frenger sprach für den 1. FC Kaiserslautern und fasste sämtliche Lobreden treffend zusammen: „All seine Verdienste aufzuzählen, bedeutete Eulen nach Athen zu tragen!“
Darum sei an dieser Stelle auch nur an einige wenige, ganz herausragende Leistungen erinnert: Als Präsident des 1. FCK erreichten die „Roten Teufel die deutsche Meisterschaft und gewannen den DFB-Pokal. Zudem führte er Fans und Mitglieder zur legendären „FCK-Familie zusammen und initiierte etliche Hilfskonvois nach Osteuropa. Als Vorsitzender der Altenhilfe „alt – arm – allein“ schuf Thines eine aus der Barbarossastadt nicht mehr wegzudenkende Institution für hilfsbedürftige Menschen der älteren Generation: „Lautern ist inzwischen eine soziale Stadt, das haben wir geschafft“, zog der Jubilar nicht ohne Stolz ein Zwischenfazit des Vereins. Weiteres soziales Engagement in Kolping und Kirche charakterisieren den Menschen Norbert Thines, das man kurz und bündig so zusammenfassen kann: Er sieht was fehlt, packt an und hilft! Gradlinig, ohne lange zu reden. Er praktiziert Nächstenliebe aus Überzeugung. Ein Sozialarbeiter auf vielerlei Gebieten!
Für die Familie sprach Sohn Eckhard und vergaß nicht, auch seiner Mutter zu danken: „Kein starker Mann ohne eine starke Frau!“ Aber nicht nur festliche und anerkennende Reden, auch musikalisch hatte der Festakt einige zu bieten: Die Geburtstagsfeier wurde unter anderem von der Gruppe „Carpe diem Unerhört“, die „Farbtöne“, dem „Kolping-Blasorchester“, den „Hobby-Singers“ sowie der „Unnerhaus Jazzband“ begleitet. Die „Zellertaler Weinritter“ trugen ein Ständchen vor und hatten 70 Flaschen Riesling als Geschenk im Gepäck.
Thines wäre nicht Thines, hätte der Jubilar nicht auf persönliche Geschenke verzichtet. Stattdessen bat er um Unterstützung des „Fördervereins St. Maria e.V.“. Dieser bietet Steinpatenschaften zu je 30,00 Euro für die Sanierung der Marienkirche in Kaiserslautern an. Pfarrer Janson bemerkte dann auch: „Eigentlich bin ich als Gast hier, gehe aber als Beschenkter!“
Für das absolute Highlight sorgten jedoch zwei aus dem fernen Schweden angereiste Überraschungsgäste: Lange Zeit in den „Teufelskostümen“ des 1. FCK unter der bunten Gästeschar umher flanierend löste erst die Demaskierung das streng gehütete Geheimnis: Aus der Verkleidung und der Maske schlüpften sehr zur Verwunderung des Jubilars Benny Wendt und seine Frau Kerstin! „Das ist die schönste Überraschung, die ihr mir machen konntet“, fiel Norbert Thines seinem einstigen Stürmerstar überglücklich um den Hals. Beide Familien verbinden seit Ende der 70er Jahre, als Wendt im Trikot der „Roten Teufel“ stürmte, bis zum heutigen Tage eine freundschaftliche Verbundenheit. Angenehm für die beiden geladenen Fairplay-Vorstandsmitglieder, dass sie am Zustandekommen dieser Überraschung ein wenig mitwirken durften: Sie stellten den Kontakt zwischen Thines Gattin Trixi und den Besitzern der Kostüme her. Und behielten natürlich ihr Geheimnis, wer sich darin verbarg, bis zur Entlarvung eisern für sich…!
Selbstverständlich ging diese beeindruckende Geburtstagsfeier nicht ohne das leibliche Wohl von statten: Bei dem mit Hilfe von Sponsoren bestens ausgestatteten Fest fehlte es an nichts: Sehr gutes Essen, bestens sortierte Getränkeauswahl und sehr dekorativ gestaltete Tische im großen Zelt vermittelten eine liebenswerte „Wohlfühlatmosphäre“. Dazu ebenso nette wie informative Gespräche der beiden Fairplay-Vertreter, unter anderem mit Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk, dem früheren FCK-Spieler Ernst Diehl und vielen weiteren Persönlichkeiten ließen die Stunden in der Fuchsdelle zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Wohl auch für den Jubilar, obwohl der feststellte: „Ich habe nicht gewusst, dass der 70. Geburtstag so anstrengend sein kann!“ Nun Norbert, jetzt weißt du ja, was in fünf Jahren auf dich zukommt…!
An dieser Stelle aber erst mal „Herzlichen Glückwunsch zum 70sten von allen Mitgliedern des „1. FCK Fanclubs Fairplay“!
Nachfolgend eine Bildnachlese unter dem Motto „Begegnungen“:
