Rollis

"Kabel Deutschland" sponsert neue Fanclub-Schals

Wolfgang Heinrich (Kabel Deutschland) zu Gast in der Landstuhler Fanclub-Zentrale.
Wolfgang Heinrich (Kabel Deutschland) zu Gast in der Landstuhler Fanclub-Zentrale.

Für die Finanzierung der neuen Jubiläums-Schals, unter anderem verteilt bei der "Weihnachts-Geschenk-Aktion" im Dezember an die Rollstuhlfahrer im "Fritz-Walter-Stadion", erhielt der "1. FCK Fanclub Fairplay" von Kabel Deutschland eine Zuwendung in Höhe von 1.000,00 Euro. Dazu besuchte der Key Account Manager des Unternehmens, Wolfgang Heinrich, die Fanclub Zentrale in Landstuhl. Vermittelt wurde der Kontakt von Fairplay-Mitglied Wolfgang Straßer (PW Immobilien). "Es erfüllt uns schon mit großem Stolz, einen solchen Partner zur Realisierung unserer sozialen Projekte an der Seite zu wissen", kommentierte die erste Vorsitzende des Fanclubs die willkommene Unterstützung erfreut.

Die “Kabel Deutschland Holding AG” (KD) ist ein börsennotierter Kabelnetzbetreiber in der Bundesrepublik. Seit Jahren verzichtet das Unternehmen auf Weihnachtsgeschenke für seine Kunden und stellt den dafür vorgesehenen Betrag jährlich sozialen Zwecken zur Verfügung. Unter anderem auch unserem Fanclub. Dafür vielen herzlichen DANK!

Fairplay-Geschenke, "ah was vum "Nikelos " - bei den Rollis war die Freude groß!

”Weihnachts-Geschenk-Aktion” für die Rollstuhlfahrer im “Fritz-Walter-Stadion”.
„Weihnachts-Geschenk-Aktion” für die Rollstuhlfahrer im “Fritz-Walter-Stadion“.

Einmal im Jahr wenden die Rollstuhlfahrer im „Fritz-Walter-Stadion“ ihre Aufmerksamkeit vom Aufwärmprogramm der „Roten Teufel“ ab und schenken ihr ungeteiltes Interesse Dingen, die sich unmittelbar vor ihren Plätzen auf der Südtribüne abspielen: Die „Weihnachts-Geschenk-Aktion“ zieht dann diese besonders treue Fangruppierung total in ihren Bann. Dabei handelt es sich um eine Prozedur, die sich jährlich kurz vor Anpfiff des letzten Heimspiels vor dem Christfest in der Lauterer „WM-Arena“ wiederholt.

Jedes Mal ist ein Mann in purpurrotem Mantel mit langem, weißen Bart dabei - der Nikolaus. Und selbstverständlich auch das FCK-Maskottchen „Betzi“. Des Weiteren machten sich in diesem Jahr unmittelbar vor Beginn der Begegnung 1. FCK gegen Hannover 96 (1:1) der Behindertenbeauftragte des pfälzischen Bundesligisten, Nino Gagliano, Nachwuchs-Hoffnung Julian Derstroff und als Vertreter des „1. FCK Fanclubs Fairplay“ deren Vorsitzende Helga Huber sowie Mitglied Rolf Conrad auf den Weg zur traditionsreichen Bescherung. Von Vereinsseite wurde ein FCK-Kalender verteilt, „Fairplay“ überreichte jedem einen neuen Fanclub-Schal (20 Jahre „Fairplay“) sowie einen Pin (20 Jahre 91er-Meisterschaft). Stadionsprecher Horst Schömbs informierte die mehr als 36.000 Zuschauer auf den Rängen.

Rekordbesuch bei Behinderten-Autogrammstunde

Das gehört zur speziellen Autogrammstunde für Menschen mit Behinderungen unbedingt dazu: Ein Gruppenfoto mit der Mannschaft (Bild: Bettina Huber).
Das gehört zur speziellen Autogrammstunde für Menschen mit Behinderungen unbedingt dazu: Ein Gruppenfoto mit der Mannschaft (Bild: Bettina Huber).

Immer wenn’s in der großen Halle der Nordtribüne im „Fritz-Walter-Stadion“ vor Rollstühlen nur so wuselt, ist dies ein untrügliches Zeichen: Die jährliche Autogrammstunde speziell für Fußballfreunde mit gesundheitlichem Handicap ist wieder im Gange! Am 19. November 2011 führte der 1. FCK in enger Zusammenarbeit mit dem „1. FCK Fanclub Fairplay“ diese ganz besondere Veranstaltung bereits zum achten Male durch. Was im Jahr 1997 vom Fanclub Fairplay erstmals mit Otto Rehhagel und Wynton Rufer als Gästen ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile als fester Bestandteil im 1. FCK-Jahres-Kalender etabliert.

So nutzten mehr als 250 Rollifans und gehandicapte Anhänger der Roten Teufel mit ihren Betreuern erneut die Gunst der Stunde, um sich mit Autogrammen von nahezu dem gesamten Kader und dem Trainerstab zu versorgen. Natürlich wurden auch unzählige Erinnerungsfotos mit den Lieblingsspielern geschossen. Dazu ließen es sich viele nicht nehmen, endlich die eine oder andere Frage los zu werden, die man den Profis schon immer mal stellen wollte.

"8. Rolli-Autogrammstunde" am 19. November 2011

So wird’s wieder sein: 1. FCK-Trainer Marco Kurz mit dem Vorsitzenden der „Handicap Devils“, Carsten Radka, bei der letztjährigen speziellen Autogrammstunde für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
So wird’s wieder sein: 1. FCK-Trainer Marco Kurz mit dem Vorsitzenden der „Handicap Devils“, Carsten Radka, bei der letztjährigen speziellen Autogrammstunde für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

In enger Zusammenarbeit mit dem „1. FCK-Fanclub Fairplay“ aus Landstuhl wird der 1. FC Kaiserslautern am Samstag, den 19. November 2011 zum achten Mal die jährliche Autogrammstunde ausschließlich für Rollstuhlfahrer und FCK Fans mit Handicap anbieten, zu der jeder Rollstuhlfahrer und behinderte FCK Fan mit je einer Begleitperson ganz herzlich eingeladen ist. Das gesamte Team der „Roten Teufel“, Mannschaft und Trainerstab, wird an diesem Tag für Autogramm- und Fotowünsche aller Art den gehandicapten Fußballanhängern zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 19. November 2011 in der Halle der Nordtribüne des Fritz-Walter-Stadions statt (Eingang am Ottmar-Walter-Tor Ecke Nord-Ost, Parkplätze stehen hinter der Osttribüne ausreichend zur Verfügung). Einlass ist ab 11.00 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist ca. 11.30 Uhr – je nach Dauer des vorherigen Auslaufens der Mannschaft.

Um eine kurze telefonische Anmeldung entweder über den Behinderten-Beauftragten des FCK, Nino Gagliano (Telefon: 0171.9946696; E-Mail: n.gagliano@t-online.de) oder Erich Huber vom „1 FCK-Fan-Club Fairplay“ (Telefon & Fax: 06371.2527; E-Mail: huberdevil@aol.com) wird gebeten.

Kurt Jung-Platz eingeweiht

1. FCK-Vorstands-Vorsitzender Stefan Kuntz und Fairplay-Ehrenmitglied Norbert Thines am „Kurt-Jung-Platz“.
1. FCK-Vorstands-Vorsitzender Stefan Kuntz und Fairplay-Ehrenmitglied Norbert Thines am „Kurt-Jung-Platz“.

An seinem vierten Todestag wurde unserem Mitglied Kurt Jung (65-jährig verstorben am 12. August 2007) eine ganz besondere Ehre zuteil: Die Reha-Westpfalz in Landstuhl weihte den „Kurt-Jung-Platz“ ein. Unmittelbar vor der Einrichtung gelegen – dort wo er sich immer wieder gerne aufhielt. Obwohl schon wegen Kinderlähmung seit dem 9. Lebensjahr an den Rollstuhl gefesselt, galt Kurt als menschliches Vorbild und Kämpfer für die Barrierefreiheit in Landstuhl. Ohne seine gesundheitlichen Beschwerden in den Vordergrund zu stellen, versuchte er stets das Leben seiner Leidensgenossen ein bisschen erträglicher zu gestalten. Ängste in der Gesellschaft abzubauen und das Werben für mehr Verständnis untereinander – zwei ganz große Anliegen des Kurt Jung.

"Teufelsanbeter" mit dem Kuckucksbähnel unterwegs

1. FCK-Maskottchen “Betzi” begrüßte die Rollifahrer in Elmstein, welche mit dem Kuckucksbähnel anreisten.
1. FCK-Maskottchen “Betzi” begrüßte die Rollifahrer in Elmstein, welche mit dem Kuckucksbähnel anreisten.

In enger Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeauftragten des 1. FC Kaiserslautern und Ideengeber der Aktion, Nino Gagliano, arrangierte der Exklusiv-Partner des pfälzischen Bundesligisten, die Deutsche Vermögensberatung (Direktionsgemeinschaft Südwest 3), eine Fahrt mit dem Kuckucksbähnel. Unter dem Motto „Mit Volldampf für die Fans des FCK“ dampfte der historische Zug von Neustadt an der Weinstraße aus durchs Elmsteiner Tal nicht auf den Betzenberg, sondern bis nach Elmstein. Der farbenfrohen Reisegruppe, zusammengesetzt aus circa 150 geladenen FCK-Anhängern mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie 50 Vermögensberatern der DVAG, gehörte auch Fairplay-Mitglied Georg Lohwasser an. Weitere drei Fanclubmitglieder empfanden es als großartige Anerkennung ihres sozialen Engagements, zu den Auserwählten dieser illustren Reisegruppe zu gehören. Selbstverständlich hielten sie als Betreuer ein Auge auf den reibungslosen Ablauf während der Fahrt sowie an den Haltepunkten.

Dank der großartigen Mithilfe der Bediensteten des Neustädter Bahnhofs erfolgte die Beladung des Spezialwaggons mit den Rollstühlen sehr rasch. Sogar eine Einstiegshilfe in Form einer Hebebühne konnte benutzt werden. So stand der pünktlichen Abfahrt an Gleis 5 nichts mehr im Wege. Keuchend schob sich die altertümliche Dampfeisenbahn entlang der zweigleisigen, elektrisierten Hauptstrecke Richtung Kaiserslautern knapp sieben Kilometer weit bis nach Lambrecht. Erster Höhepunkt dabei die Durchfahrt des 332 m lange Wolfsbergtunnel. „So muss es wohl in einer Räucherkammer aussehen“, der Kommentar eines Mitreisenden beim Blick aus dem Fenster, wo sich ringsum der Dampf in der Tunnelröhre um den Zug schob.

Fanclubfahrt nach Schalke mit gesundheitlich beeinrächtigten Gästen

Die gesamte Reisegruppe bei einem Zwischenstopp nahe Mendig. Auf dem Bild fehlt Rollifahrer Georg Lohwasser.
Die gesamte Reisegruppe bei einem Zwischenstopp nahe Mendig. Auf dem Bild fehlt Rollifahrer Georg Lohwasser.

Die Fairplay-Fanclubfahrt 2011 führte am Ostersamstag nach Gelsenkirchen zum wichtigen Auswärtsspiel der „Roten Teufel“ beim Champions-League Halbfinalisten FC Schalke 04. Die rund 360 km lange Busreise in den Ruhrpott begleiteten auch 18 Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen als Gäste des Fanclubs Fairplay. Deren Fahrtkosten, Eintrittskarten sowie einen Zuschuss für das gemeinsame Abendessen übernahm das Fanclub eigene „Rollstuhl-Sonderkonto“. Damit führten die Fußballanhänger eine langjährige Tradition fort, gehandicapten Menschen hin und wieder etwas Abwechslung in ihrem beschwerlichen Alltag zu bieten.

Alle Jahre wieder - Weihnachts-Geschenk-Aktion für Rollis

Traditionelle Weihnachts-Geschenk-Aktion mit dem Nikolaus und Abwehr-Ass Rodnei sowie vier Fairplay-Mitgliedern.
Traditionelle Weihnachts-Geschenk-Aktion mit dem Nikolaus und Abwehr-Ass Rodnei sowie vier Fairplay-Mitgliedern.

Traditionell vor dem letzten Heimspiel vor Weihnachten werden im „Fritz-Walter-Stadion“ gesundheitlich beeinträchtigte Fans beschenkt. Nach viel zu langer Zeit der Abstinenz nun endlich mal wieder im Rahmen eines Erstligaspiels! Vor der Begegnung der „Roten Teufel“ gegen den hochkarätig besetzten VfL Wolfsburg (0:0).

Dem jahrelangen Brauch folgend erhielt jeder vom „1. FCK Fanclub Fairplay“ ein reich bebildertes Aufstiegsbuch. Als Erinnerung an ein sportlich ganz hervorragendes Jahr 2010 einerseits sowie als Dank für die ungemein wichtige Treue dieser Personengruppe zu ihrem Verein. Finanziert wurde das Ganze wie immer durch Mittel des Fanclub eigenen „Rollstuhl-Sonderkontos“.

Rolli-Autogrammstunde: Fussball-Profis einmal hautnah erleben!

Obligatorisch bei der „Rolli-Autogrammstunde: Das Gruppenbild mit der Mannschaft.
Obligatorisch bei der „Rolli-Autogrammstunde: Das Gruppenbild mit der Mannschaft

Für Rollstuhlfahrer ist es bisweilen gar nicht so leicht, bei entsprechenden Veranstaltungen Autogrammwünsche erfüllt zu bekommen. Aus diesem Grund rief der „1. FCK Fanclub Fairplay“ im Jahre 1997 die spezielle Autogrammstunde für Rollstuhlfahrer und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ins Leben. Erstmals durchgeführt am 17. April 1997 mit Meistertrainer Otto Rehhagel. Nun fand in der großen Halle der Nordtribüne im „Fritz-Walter-Stadion“ in enger Zusammenarbeit mit dem 1. FC Kaiserslautern bereits die siebte Auflage dieses außergewöhnlichen Meetings statt. Die gesamte Mannschaft nebst Trainer- und Betreuerstab erfüllten geduldig alle Autogramm- und Fotowünsche der rund 180 Anwesenden. Dafür von Fanclubseite ein ganz herzliches DANKESCHÖN!

Scheckübergabe: 400,00 Euro fürs "Rollstuhl-Sonderkonto"

Scheckübergabe im „Fritz-Walter-Stadion“: Von links Fanbetreuer Christoph Schneller, die beiden Organisatoren Thomas Butz und Rolf Conrad sowie die Fairplay-Vorsitzende Helga Huber.
Scheckübergabe im „Fritz-Walter-Stadion“: Von links Fanbetreuer Christoph Schneller, die beiden Organisatoren Thomas Butz und Rolf Conrad sowie die Fairplay-Vorsitzende Helga Huber

Im Beisein von 1. FCK Fanbetreuer Christoph Schneller trafen sich am Donnerstag, den 12. August 2010, die beiden Organisatoren der „12. internationalen Lauterer Sport-Souvenir-Börse“, Thomas Butz und Rolf Conrad, mit Helga Huber im „Fritz-Walter-Stadion“. Grund der Begegnung: Die beiden passionierten Sammler überreichten der Fanclub-Vorsitzenden den Reingewinn ihrer viel beachteten Veranstaltung in Höhe von 400,00 Euro zur Weiterleitung auf das Fanclub eigene „Rollstuhl-Sonderkonto“. Unter dem Motto „Tauschen, Kaufen, Verkaufen – alles aus der Welt des Sports“ wertete das außergewöhnliche Treffen das Stadionfest des 1. FCK mächtig auf. Und alle Beteiligten verwiesen auf den großen Erfolg bei dieser Premiere. Die Börse wurde schließlich zum ersten Mal in das Familienfest der 1. FCK-Anhänger auf dem Betzenberg integriert. Bei der zwölften Auflage, nach mehr als einem Jahrzehnt! Das Meeting profitierte dabei von der langjährigen Erfahrung der beiden Gastgeber. Kein Wunder, dass sie im Rahmen dieser Scheckübergabe mit dem Fanbetreuer bereits über eine Neuauflage an gleicher Stätte im nächsten Jahr sprachen. Und beide Seiten zeigten sich sehr angetan von der Idee einer Neuauflage im Juli 2011.

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